Vollhartmetall-Schneideinsatz für enge Nuten

Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von Schneidblattfräsern
Je dünner eine Vollhartmetall-Schlitzzahnsäge ist, desto empfindlicher reagiert sie auf Vibrationen und Zugspannungen während des Betriebs. Ein erheblicher radialer oder axialer Rundlauf kann leicht zu Beschädigungen führen. Daher sollte die Fräsmaschine unter optimalen Bedingungen betrieben werden, das heißt mit hoher Maschinengenauigkeit, einem steifen Werkzeughalter, einer reibungslosen Kraftübertragung, konstantem Vorschub pro Zahn sowie ausreichender Kühlung.

Die spezifischen Anforderungen lauten wie folgt:
(1) Wenn möglich, sollte der größtmögliche Flansch verwendet werden, um beide Seiten des Sägeblatts am Werkzeughalter zu befestigen, sofern dies die Frästiefe nicht beeinträchtigt. Ziel ist es, Vibrationen zu eliminieren und seitlichen Druck zu vermeiden. Im Allgemeinen sollte der Flanschdurchmesser mindestens ein Drittel des Außendurchmessers der Säge betragen.

(2) Es sollten geeignete Schnittgeschwindigkeit (Vc) und Vorschub pro Zahn (Sz) gewählt werden. Unter gleichen Bedingungen ermöglichen Vollhartmetall-Schlitzzahnsägen im Allgemeinen eine höhere Vc als Hochgeschwindigkeitsstahl-Schlitzzahnsägen. Der Vorschub pro Zahn sollte jedoch niedriger sein als bei Hochgeschwindigkeitsstahl-Sägen. Typischerweise kann Sz im Bereich von 0,005–0,025 mm/Zahn eingestellt werden. Die genauen Parameter sollten vom Anwender abhängig von Faktoren wie Fräsmaschinengenauigkeit, Spindeldrehzahl, Materialeigenschaften des Werkstücks sowie dem Außendurchmesser, der Dicke, der Zahnanzahl und der Frästiefe der Säge festgelegt werden.

Werkstückmaterial: Vc m/min
Kohlenstoffstahl 70-160
Gehärteter Stahl 50-80
Gusseisen 110-130
Edelstahl 80-150
Kupfer 200-350
Aluminiumlegierung 250-400
Titanlegierung 20-60

 

Verwandte Produkte

Suchen

KATEGORIEN

Kostenloses Angebot & Informationsanfrage

Hinterlassen Sie Ihre Anfrage – wir bieten Ihnen hochwertige Produkte und Dienstleistungen!